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Wirtschaften im Sinne der Umwelt

August Oppermann präsentierte sich beim ersten Niedersächsischen Rohstofftag

„Die gelungene Veranstaltung war ein gutes Forum, um neue und interessante Kontakte zu knüpfen und sich über die neuesten Gesetzesentwicklungen in Bezug auf Genehmigungsverfahren zu informieren“, fasst Kurt Koppetsch, Betriebsverwaltungsleiter der Firma August Oppermann, seine Eindrücke vom Niedersächsischen Rohstofftag zusammen. Gemeinsam mit dem technischen Geschäftsführer des Unternehmens, Arnd Heringhaus, besuchte er die ganztägige Veranstaltung, die erstmals am 29. September 2011 im Alten Rathaus in Hannover vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie den Unternehmerverbänden Niedersachsen e.V. organisiert wurde. Ziel des Treffens von 130 Teilnehmern aus Industrie, Politik und Behörden war es, über die aktuelle Situation der regionalen Rohstoffwirtschaft zu informieren und dabei besonders auf das sensible Thema der Vereinbarkeit von wirtschaftlichen Interessen und Naturschutz einzugehen.

Nach den Begrüßungsworten des Niedersächsischen Ministers für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Jörg Bode, gingen verschiedene Vertreter der Rohstoffindustrie und -verbände mit Erläuterungen aktueller Beispiele auf mögliche Interessenskonflikte ein, zeigten Lösungsmöglichkeiten auf und unterstrichen so die Bedeutung der Rohstoffgewinnung für die ökonomische, soziale und nachhaltige Entwicklung Niedersachsens. Nur durch die enge Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik und Naturschutzverbänden könne das Bewusstsein der Öffentlichkeit für das Thema gestärkt und Lösungskonzepte erfolgreich in die Tat umgesetzt werden, war man sich am Ende des Tages einig.

Mit ihrem Besuch des ersten Niedersächsischen Rohstofftages sind Kurt Koppetsch und Arnd Heringhaus unter anderem der Einladung von Raimo Benger, dem Hauptgeschäftsführer des Baustoffverbandes vero, gefolgt, der die Firma August Oppermann gebeten hat, sich als wichtiger Rohstofflieferant der Region mit einem Informationsstand auf der Veranstaltung zu präsentieren.

Dieser Stand wurde von der Göttinger Werbeagentur dieLOGOgmbh betreut, die das Unternehmen unter anderem zum Thema Öffentlichkeitsarbeit berät. Das Interesse der einzelnen Besucher am Informationsstand und das allgemeine Geschehen an diesem Veranstaltungstag wurden in aussagekräftigen Bildern von Nazanin Nasirifard, Mitarbeiterin dieLOGOgmbh, festgehalten.

In interessanten Gesprächen und mit umfangreichem Informationsmaterial konnte das Unternehmen aufzeigen, dass die Vereinbarkeit von Rohstoffgewinnung und Naturschutz durchaus praktikabel ist. Am Beispiel des Kieswerkes in Northeim wird besonders deutlich, dass Kiesabbau und Naturschutz sich nicht gegensätzlich ausschließen müssen, sondern hervorragend Hand in Hand gehen können. Unterschiedlichste Wasservogelarten nutzen die weitläufigen Flachwasserhabitate, Kiesbänke, Inselbereiche und Uferzonen, die hier im Zuge der Rekultivierung entstanden sind.

Auch wenn es also offensichtlich Unternehmen gibt, für die der Spagat zwischen wirtschaftlichen und ökologischen Interessen keine unüberwindbare Hürde darstellt, müssen Wirtschaft, Politik und Umweltschutz in Zukunft nicht nur kompromissbereiter, sondern vor allem auch wesentlich sensibler im Umgang mit den gegenseitigen Interessen und Anliegen werden. Der erste Rohstofftag in Hannover war ein wichtiger Schritt in diese Richtung.