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„Harder und die Göre“ bei AO

Trotz Warteschleifen war der Filmdreh spannend

Wenn der Taucher Stephan Kohl geahnt hätte, dass er erst am Ende des Drehtages zum Einsatz kommt, hätte er sich wohl nicht gleich in die volle Taucher-Montur geschmissen ... Aber der Neoprenanzug hat auch etwas Gutes, denn die Sonne verabschiedet sich bald und es regnet …

Die gutgelaunte Wasserleiche zieht am Set quicklebendig ihre Runden. Und immer wieder wird die spektakuläre Szene geprobt: Ein Auto mit Wasserleiche am Steuer wird mit dem Autokran aus dem Wasser gezogen. Mit dem Frieden am See ist’s endgültig vorbei.

Düsterer Krimi mit Zügen eines Psycho-Thrillers
Es stürmt und regnet – aber das kommt dem Regisseur gerade recht. Denn der Film wird, laut Regisseur Oliver Clark, „ein düsterer Krimi mit spannendem Plot, profilierten Charakteren und vielen Bildern der Stadt.“ Da kommt die Herbststimmung wie bestellt.

Der Plot des Filmes: Hauptkommissar Bartholomäus Harder (Harry Baer) und dessen eigenwillige Jungkommissarin Sylvia Bergmann müssen eine rätselhafte Mordserie in der Universitätsstadt aufklären. Der Täter hinterlässt seine Opfer in ungewöhnlichen Posen.

Neben Produktionsfördermitteln sind auch die Göttinger gefragt
Das Filmprojekt wird neben privaten, öffentlichen und staatlichen Produktionsförderungen auch durch Sach- und Geldmittel privater und privatwirtschaftlicher Sponsoren aus Göttingen unterstützt. Die Göttinger Polizei ist auch unter den Sponsoren zu finden. Neben einem Drehort stellt sie HarderFilm Uniformen, Waffen, Ermittlertechnik und Komparsen zur Verfügung.

Und weiter geht’s im AO-Kalksteinbruch Emmenhausen …
Am 13.08.2012 geben gleich drei Mitarbeiter von der August Oppermann Kiesgewinnungs- und -Vertriebs GmbH in Emmenhausen ihr Filmdebüt: Axel Hartmann, Michael Stricks und Heinz Molthan. Axel Hartmann bekommt sogar ein paar Textpassagen, was der Werksleiter von Emmenhausen gelassen nimmt. Das Filmteam ist begeistert. „Er kommt völlig natürlich rüber“, so Dennis Mielke von HarderFilm. Michael Stricks und Heinz Molthan fahren hektisch mit Radlader und LKW hin und her, um Arbeitsatmosphäre im Steinbruch zu schaffen. Immer wieder drehen sie Ihre Runden und lassen es ordentlich stauben. Ansonsten ist im Kalksteinwerk heute so gut wie nichts los, da die Geschäftsleitung angewiesen hat, wegen der Filmarbeiten den Kundenverkehr in andere Werke umzuleiten.

Aus diesem Grund liegt der Steinbruch, der bei AO inzwischen liebevoll Kalksteinwerk Emmenwood genannt wird, ungewohnter Weise verschlafen in der Mittagssonne, nur ein paar Greifvögel stören mit ihrem Gekreische die Ruhe. Eine Kulisse, in der man auch einen Karl May Film hätte drehen können. Trotz diverser Warteschleifen waren die Dreharbeiten überaus spannend und wir freuen uns schon auf die Premierenfeier am Ende dieses Jahres!