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Hoher Besuch in Niederhone

Landrat Stefan G. Reuß besichtigt AO-Werk

Am 9. März 2011 erwartete das Werk Niederhone der August Oppermann Kiesgewinnungs- und Vertriebs-GmbH hohen Besuch. Für einen Tag tauschte der Landrat des Werra-Meißner-Kreises, Stefan G. Reuß, Anzug und Krawatte gegen gelbe Gummistiefel, Neon-Weste und weißen Helm, um die neu entstandene Produktionsstätte im Raum Eschwege zu besichtigen. In seiner Funktion als Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse Werra-Meißner wurde er bei seinem Besuch vom Vorsitzenden des Sparkassenvorstandes Frank Nickel, Vorstandsmitglied Wolfgang Wilke und dem Sparkassen-Kundenberater Andreas Eifler begleitet.

Landrat Reuß in Niederhone Ein junges Kieswerk stellt sich vor
Nach freundlicher Begrüßung durch AO-Geschäftsführer Wilhelm Oppermann, hatten die interessierten Gäste die Gelegenheit, das noch verhältnismäßig junge Werk bei einem etwa einstündigen Rundgang näher kennen zu lernen.

Der technische Geschäftsführer Arnd Heringhaus, der kaufmännische Leiter Frank Dreisbach und der Abteilungsleiter Betriebsverwaltung Kurt Koppetsch versorgten die Besucher im Beisein von Bereichsleiter Theo Weber mit jeder Menge wissenswerter Informationen rund um die Unternehmensgruppe Oppermann. Dabei gingen sie besonders intensiv auf die Entwicklung des Standortes Niederhone ein. Nach einem langwierigen Genehmigungsprozess konnte das Werk erstmals 2009 in Betrieb genommen werden.

Neben Berkatal, Grebendorf und Eschwege ist Niederhone das jüngste von insgesamt vier AO-Werken in der Region. Mit einem schwimmenden Eimerkettenbagger werden im Naßabbau etwa 200 Tonnen Kies pro Stunde gefördert und aufbereitet. „Wenn wir bei der derzeitigen Jahresproduktion bleiben, müsste der genehmigte Kiesvorrat in etwa 50 Jahren erschöpft sein“, schätzt Wilhelm Oppermann die Vorhaltezeit des Kiesvorkommens ein.

Die für das Gebiet im Anschluss an den Kiesabbau vorgesehene Rekultivierung wurde von den Gästen sehr begrüßt: Langfristig geplant sind drei Seen, von denen zwei der stillen Erholung bzw. dem Naturschutz vorbehalten sind und einer für den Angelsport genutzt werden soll.