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Kiesgewinnung im Raum Fritzlar:
Die Zennerner Senke II

Nur unter Berücksichtigung dieser extremen Klimabedingungen und dem kontinuierlichen Absinken der Erdkruste über Jahrmillionen hinweg lassen sich die bis zu 60 m mächtigen Flussschotterablagerungen der Zennerner Senke begreifen, die überwiegend aus Kiesen und Sanden mit dazwischen geschalteten 2 bis 8 m mächtigen Lagen und Linsen aus Tonen, Schluffen und Feinsanden bestehen.

Aus der Zusammensetzung des im Bereich der Zennerner Senke gefundenen Materials (Sandsteine des Buntsandsteins, Gangquarz, Quarzit, Kieselschiefer) lässt sich schließen, dass die Hauptfracht der Sedimente über die Ur-Schwalm aus südwestlicher Richtung aus dem Gebiet des Kellerwaldes hier eingetragen wurde. Die Kiese der Zennerner Senke sind ausgesprochen widerstandsfähig und von sehr hoher Qualität (bis zu 98% SiO2). Im Gegensatz zu den jüngeren Ablagerungen von Eder und Schwalm (junge Flussterrassen) sind in ihnen alle instabilen Komponenten längst verwittert und liegen heute als Lehm zwischen den harten Restschottern vor. Interessanterweise findet sich zwischen diesen Schottern auch ein Halbedelstein, der Jaspis, und sogar in ganz feinen Flittern und in sehr geringen Mengen das berühmte Edergold.

Anstehender Kies im Kieswerk Fritzlar-Kalbsburg