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Die Werra-Grauwacke
in Berkatal

Die im Steinbruch anstehende Grauwacke ist diagenetisch stark verfestigt und weist eine nur geringe Porosität auf. Durch diese Eigenschaft wird Grauwacke zum Grundwasserhemmer. Ihre hydraulische Durchlässigkeit beschränkt sich auf Klüfte, die im hier anstehenden Gestein deutlich unter 10 mm liegen. Daraus folgt, dass die Grundwasserneubildung im Bereich des Steinbruchs sehr gering ist und ein großer Teil der Niederschläge oberirdisch abfließt. In bewaldeten Grauwackegebieten kommt es zu einer erhöhten Verdunstungsrate, da das Oberflächenwasser nicht oder nur in geringem Umfang versickern kann.

Die Grauwacke in Berkatal wird auf drei Sohlen mit jeweils 16 bis 20 m Sohlenabstand abgebaut. Um den Stein der Produktion zuführen zu können, wird die Grauwacke mittels Bohrlochsprengung von der Wand gelöst. Größere Abbrüche werden nicht erneut gesprengt, sondern mittels einer Betonkugel zertrümmert.


Grauwacke-Steinbruch in Berkatal