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Unterer Muschelkalk
aus Emmenhausen

Beiderseits des Leinetalgrabens im südlichen Niedersachsen findet man auf den Grabenschultern Muschelkalk. Der Gesteinswechsel von harten Kalken und weicheren Tonschichten wird durch das Schichtstufenland im Landschaftsbild deutlich. Vielfach ist die Dreiteilung in unteren, mittleren und oberen Muschelkalk bereits aus größerer Entfernung am unterschiedlichen Böschungsgrad der Muschelkalkhänge abzulesen.

Regionalgeologisch befindet sich der Kalksteintagebau Emmenhausen von August Oppermann an der Westflanke des Göttinger Leinetalgrabens und damit im Bereich des Unteren Muschelkalks. Seine Gesteinsabfolge besteht hier aus grauen dünnbankigen Mergelkalksteinen, mehreren kompakten Kalksteinbänken, Muschelkalksteinen und Gelbkalken und erreicht eine Gesamtmächtigkeit von rund 75 m. Im Steinbruch Emmenhausen erlaubt diese mächtige Gesteinsabfolge des Unteren Muschelkalks das Gewinnen der nutzbaren Gesteine in einem 25 - 30 m tiefen Kesselbruch. Durch anschließendes Brechen und Sieben der Gesteinsblöcke werden hochwertige zertifizierte Mineralstoffe für den Straßen- und Wegebau sowie Brechkörnungen als Betonzuschlag hergestellt.

Kalksteinwand in Emmenhausen