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Korngemische
für ein gutes Planum

Das Planum eines Gleisbettes wird mit Korngemischen gebaut, das nach den Technischen Lieferbedingungen der DB AG (DBS 91862) produziert wird. Nur von der DB AG favorisierte Prüflabore sind befugt, die Überwachung des Materials durchzuführen. Erst nach Zulassung durch die DB AG darf das überwachte und geprüfte Material eingebaut werden. Es wird unterschieden nach
• Korngemisch I = hohe Wasserundurchlässigkeit und
• Korngemisch II = leichte Wasserdurchlässigkeit

Das Planum einer Bahnstrecke ist durch das kurzzeitige Befahren eines Zuges und der anschließenden Ruhephase enormen Belastungen ausgesetzt, die die hohen Anforderungen und Prüfvorschriften an Korngemische rechtfertigen. Nicht nur an die Sieblinie – speziell des Sandes bis zur Korngröße von 1,25 mm – werden sehr enge Grenzen gesetzt, auch der Wassergehalt des Materials muss der idealen Proctorkurve entsprechen (optimaler Wassergehalt = größtmögliche Verdichtung).

Mit Spezial-Arbeitszügen ist es möglich, in einem Arbeitsgang Korngemische einzubauen, zu verdichten, Gleise zu verlegen und das Schotterbett aufzubringen. Korngemische müssen unmittelbar nach ihrem Einbau hohe Standfestigkeiten aufweisen, da die Bahnstrecke nach kurzer Einbauzeit wieder voll befahrbar sein muss.




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